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Pannenhilfe in der Küche

Die Gäste warten schon in freudiger Erwartung auf das Abendessen im Esszimmer, die Gerichte sind schon beinah fertig, da passiert es: Die Suppe ist angebrannt oder versalzen, das Kartoffelpüree zu weich, die Sauce zu dünn geraten. Der Albtraum einer jeden Gastgeberin bzw. jeden Gastgebers! Aber was tun? Tatsächlich gibt es einige kleine Tipps und Tricks, wie man den gemeinsamen Abendschmaus doch noch retten kann.

S.O.S. - Salzalarm!
Versalzt man das Gericht, so wird einem meist Verliebtheit nachgesagt. Das Versalzen gelingt allerdings ganz leicht auch ohne Herzchen in den Augen. Hat man es mit einer klaren Suppe zum Beispiel etwas zu gut gemeint, kann man sie mit Wasser verlängern und ihr somit den zu salzigen Geschmack wieder nehmen. Bei gebundenen Suppen kann das Hineinraspeln von rohen Kartoffeln und anschließendes Aufkochen Abhilfe schaffen. Ist die Suppe angebrannt, soll man den Topfinhalt auf keinen Fall umrühren, sondern die Suppen vorsichtig in einen anderen Topf schütten, damit der angebrannte Rest zurückbleibt.

Zu süß? Kein Problem!
Hat man ein Gericht zu süß erwischt, lässt sich die Süße mit Apfelessig oder etwas Zitronensaft neutralisieren. Zudem kann man den Geschmack einer süßen Speise mit etwas Salz hervorheben. Salzige Gerichte wiederum schmecken besser mithilfe der Beigabe einer Prise Zucker.

Missglückte Saucen
Ist die Sauce zu fettig geworden, kann man sie - bei genügend restlicher Zeit - in den Kühlschrank stellen. Das Fett wird nach einiger Zeit hart und schwimmt an der Oberfläche, sodass man es dann leicht abschöpfen kann. Warten die Gäste allerdings schon mit gezückten Messern und Gabeln am Esstisch, hilft ein alter Trick mit Salatblättern. Man gibt sie in die Sauce und nimmt sie sogleich wieder heraus. Das Fett haftet am Salat und befindet sich somit nicht mehr in der Sauce. Zu helfen muss man sich wissen! Scheint einem die Sauce übrigens ein wenig zu farblos, kann man sich mit einer neuerlichen, diesmal dünkler gebräunten Mehlschwitze (Einbrenn) helfen, die man zur Sauce hinzu gibt.

Zu weiches Kartoffelpüree
Kartoffelpüree kann je nach Art der Kartoffeln jedes Mal eine neue Überraschung werden. Sehr oft kommt es leider vor, dass einem der Brei zu weich und klitschig wird. Mit der Beigabe von Püree- oder auch Trockenmilchpulver kann man sich ohne Probleme aus dieser Patsche helfen.

Braunes Obst
Frisch geschnittenes Obst wie Bananen, Birnen oder Äpfel bekommt bereits wenige Minuten nach dem Anschnitt eine bräunliche Farbe, die beim Anrichten unappetitlich wirkt. Dies kann man durch Beträufeln mit frischem Zitronensaft oder durch das Legen in Essigwasser verhindern.

Runzeliges Gemüse & Salat
Hat man frisches Gemüse bereits am Freitag im Supermarkt gekauft, ist es bis Sonntag bei viel Pech bereits welk. Wäscht man es kurz und legt man es für ein bis zwei Stunden in ein feuchtes Geschirrtuch gewickelt in den Kühlschrank, wird es wieder frisch. Kopfsalat wiederum bekommt man mit kaltem Wasser und einem Schuss Zitronensaft wieder auf Vordermann. Dazu stellt man die Schüssel mit der Flüssigkeit und dem Salat für eine Dreiviertelstunde bis Stunde in den Kühlschrank.

Gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit kann es - nicht nur bei ungeübten Hobbyköchen - schon mal öfter zu Pannen in der Küche kommen. In der Zeit des technischen Fortschritts hat die moderne Hausfrau - und der moderne Hausmann - zudem offensichtlich gänzlich vergessen, sich mit einfachen Hausmitteln zu behelfen. Für kleinere praktische Tipps und Tricks ist daher jedermann dankbar.


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